Jährliche Mitgliederversammlung und Spendenaufruf

Jährliche Mitgliederversammlung und Spendenaufruf
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Teamfoto des Medinetz Ulm e.V. bei der Ordentlichen Mitgliederversammlung am 12. Dezember 2017.

Das sind wir, die Mitglieder des Medinetz Ulm e.V. – überwiegend Medizinstudierende – die Menschen ohne Papiere oder Krankenversicherung, Geflüchteten und obdachlosen Personen den notwendigen Zugang zu medizinischer Versorgung verschaffen.

Dazu bieten wir regelmäßig Sprechstunden an, in die diese Menschen kommen können, wenn sie medizinische Hilfe benötigen. Wir vermitteln sie dann an mit uns kooperierende Ärztinnen und Ärzte, welche kostengünstig behandeln. Dabei sind wir bestrebt, unseren Patientinnen und Patienten eine medizinische Versorgung entsprechend den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ermöglichen zu können.

Gerade um auch Operationen und Geburten weiterhin finanzieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen, die unsere finanzielle Einnahmequelle darstellen.

Jede Spende zählt und ermöglicht uns, unser Engagement für Menschen mit keinem oder nur eingeschränktem Zugang zur medizinischen Versorgung weiterhin ausüben zu können!

Wir stellen Ihnen gerne eine steuerlich anerkannte Spendenquittung aus – bitte vermerken Sie hierfür Ihre Adresse in der Überweisung!

Medinetz Ulm e.V.
Sparkasse Ulm
IBAN: DE21 6305 0000 0021 1530 60
BIC: SOLADES1ULM

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mehr Informationen zu uns und unserer Arbeit finden Sie auch auf unserer Website: https://www.medinetz-ulm.de/
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns: kontakt@medinetz-ulm.de

Aktiventreffen am 07.06.2017

Am 07. Juni 2017 um 20:00 Uhr wird das nächste Aktiventreffen des Medinetz Ulm e.V. stattfinden.

Hierzu laden wir auch alle Interessierten herzlich ein! Jeder, der sich vorstellen kann sich bei uns zu engagieren, darf gerne vorbeikommen. Schickt uns bei Interesse einfach eine kurze Mail an kontakt@medinetz-ulm.de.

Vortrag in Tübingen: Medizinische Hilfe für Menschen ohne Papiere

Wir sind am 30.05.2017 zu Gast in Tübingen und werden von unseren Erfahrungen in der medizinischen Hilfe für Menschen ohne Papiere berichten.

Im Schatten der öffentlichen und persönlichen Wahrnehmung gibt es in Deutschland viele Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem.

Wer sind diese Menschen? Wie werde sie vom Gesundheitssystem ausgeschlossen? Wie kann man ihnen helfen und vor allem: Wie kann es gelingen, langfristig allen Menschen Zugang zum Gesundheitssystem zu verschaffen, um das Menschenrecht auf Gesundheit zu verwirklichen?

In unserem Vortrag geben wir einen Einblick in unsere Arbeit in Ulm und versuchen, Antwortmöglichkeiten auf diese Fragen anschaulich darzustellen. Anschließend stehen wir für Fragen gerne bereit.

Die Veranstaltung wird organisiert von der IPPNW Tübingen.

Veranstaltungsdaten:

Dienstag, 30. Mai 19:00 – 20:00 Uhr

Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen
Calwerstr. 14
72076 Tübingen

Eintritt frei.

10. Bundeskongress der Medinetze und Medibüros 2017

10. Bundeskongress der Medinetze und Medibüros 2017

Vom 19.-21. Mai 2017 fand in Dresden der 10. Bundeskongress („BuKo“) der Medinetze und Medibüros statt. Auch das Medinetz Ulm war mit acht Mitgliedern, die an den Kongresstagen zahlreiche Workshops besuchten, beteiligt.

In den Plenen und und am Rande des Kongresses hatten wir die Gelegenheit uns mit zahlreichen anderen Medinetzen und Medibüros, sowie weiteren Organisationen, die auf dem Gebiet der (medizinischen) Hilfe für Menschen ohne Papiere arbeiten, auszutauschen.

Bundeskongress-2017.jpgIn den angebotenen Workshops konnten wir unter anderem unsere Kenntnisse zur Versorgung von EU-BürgerInnen ohne Krankenversicherung, sicherer Kommunikation und zahlreichen weiteren Themen ausbauen. Auch einen Überblick über aktuelle Praxiserfahrungen mit dem Anonymen Krankenschein konnten wir gewinnen.

Auch wenn aktuell noch nicht feststeht, wo 2018 der 11. Bundeskongress stattfinden wird, freuen wir uns schon auf weitere gelungene Plenen, Workshops, Erfahrungsaustausch und auch einige hitzige Debatten im nächsten Jahr.

Aktiventreffen am 15.05.2017

Am 15. Mai 2017 um 20:00 Uhr wird das nächste Aktiventreffen des Medinetz Ulm e.V. stattfinden.

Hierzu laden wir auch alle Interessierten herzlich ein! Jeder, der sich vorstellen kann sich bei uns zu engagieren, darf gerne vorbeikommen. Schickt uns bei Interesse einfach eine kurze Mail an kontakt@medinetz-ulm.de.

Teamfoto_MV2016_MedinetzUlm_Presse
Ordentliche Mitgliederversammlung 29. November 2016

SWP-Artikel erschienen und Ärzte gesucht

Logo_MedinetzUlmIn der Südwest Presse ist ein Artikel erschienen, der einen kurzen Einblick in unsere Arbeit gibt.

Wir möchte diesen Artikel zum Anlass nehmen, nochmals neue Ärztinnen und Ärzte für unser Netzwerk anzuwerben. Insbesondere auf den Fachgebieten der Zahnheilkunde, der Orthopädie, der Chirurgie, der Radiologie sowie der Psychiatrie und Psychologie besteht bei uns momentan ein Mangel.

Auch Ärztinnen und Ärzte aller anderen Fachrichtungen sind bei uns aber immer gefragt und willkommen!

Wenn Sie Interesse an einer Kooperation haben, oder mehr Informationen benötigen, kontaktieren Sie uns:

+49 1577 0377991
kontakt@medinetz-ulm.de

Unterstützung gesucht: ZAHNÄRZTE – CHIRURGEN – ORTHOPÄDEN – RADIOLOGEN

In Ulm und um Ulm und um Ulm herum werden zur Unterstützung gesucht:

ZAHNÄRZTE – CHIRURGEN – ORTHOPÄDEN – RADIOLOGEN

denn viele Menschen, die in Deutschland ohne Papiere leben, haben keinen Zugang zur medizinischen Versorgung. Nehmen Menschen ohne Papiere Gesundheitsleistungen in Anspruch, droht ihnen in vielen Fällen die Meldung an die Ausländerbehörde und damit persönliche Konsequenzen, bis hin zur Abschiebung.

Gesundheit ist ein Menschenrecht! Der Verein Medinetz Ulm – eine Initiative von Medizinstudierenden – bietet in Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten aus der Region in Ulm eine Sprechstunde für Menschen ohne Papiere und/oder ohne Krankenversicherung an, die auch anonym genutzt werden kann.

Medinetz Ulm ist auch überregional vernetzt in der Bundesarbeitsgruppe Gesundheit / Illegalität, die mit einem aktuellen Arbeitspapier Überblick über rechtliche Möglichkeiten und regionale Praxisansätze gibt: Arbeitspapier BAG Gesundheit/Illegalität.pdf

Medinetz Ulm im BR-Fernsehen ARD ALPHA: >> Filmbeitrag BR alpha

Medinetz Ulm hat 2015 den Sonderpreis des Landes Baden-Württemberg erhalten – für herausragendes studentisches Engagement.

Wenn Sie Interesse an einer Kooperation haben, oder mehr Informationen benötigen, melden Sie sich bei uns:

kontakt@medinetz-ulm.de
+49 1577 0377991

Aktiventreffen am 20.04.2017

Am 20. April 2017 um 20:00 Uhr wird das nächste Aktiventreffen des Medinetz Ulm e.V. stattfinden.

Hierzu laden wir auch alle Interessierten herzlich ein! Jeder, der sich vorstellen kann sich bei uns zu engagieren, darf gerne vorbeikommen. Schickt uns bei Interesse einfach eine kurze Mail an kontakt@medinetz-ulm.de.

BAG-Arbeitspapier

BAG-Arbeitspapier

BAG-Arbeitspapier: Das Recht auf Gesundheit gilt unabhängig vom Aufenthaltstitel!

Berlin, Ulm, 07.04.2017

Gesundheit ist ein Menschenrecht!

Link-Arbeitspapier
Arbeitspapier als .pdf

Viele Menschen, die in Deutschland ohne Papiere leben haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Das muss geändert werden!

Anlässlich des Weltgesundheitstages 2017 wollen wir als Medinetz Ulm e.V. gemeinsam mit der Bundessarbeitsgruppe (BAG) Gesundheit/Illegalität auf Missstände aufmerksam machen:

Nehmen Menschen ohne Papiere Gesundheitsleistungen in Anspruch, droht ihnen die Meldung an die Ausländerbehörde und damit die Abschiebung. Gesundheit ist aber ein Menschenrecht. Nirgends im UN-Sozialpakt steht, dass dieses Recht an Herkunft, sozialen oder aufenthaltsrechtlichen Status oder andere Merkmale geknüpft ist. Auch das deutsche Grundgesetz mit seinem Bekenntnis zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten verpflichtet Staat und Gesellschaft einen ungehinderten Zugang zu einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Hier wird der Staat seiner Pflicht nicht gerecht.

Nicht alle Menschen können sanktionslos von ihren grundlegenden Rechten Gebrauch machen. Die Zivilgesellschaft ist gefragt, sich für diese gesundheitlich unversorgte Gruppe anwaltschaftlich politisch und praktisch einzusetzen, um für alle Menschen das Recht auf Gesundheit zu verwirklichen.

Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität

Medinetz Ulm e.V. engagiert sich deshalb in der Bundesarbeitsgruppe (BAG) Gesundheit/Illegalität. In diesem Netzwerk arbeiten Sachverständige aus der medizinischen Praxis, aus Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, nichtstaatlichen Organisationen und der Wissenschaft zusammen.

Vertreten sind lokale Anlaufstellen, aber auch bundesweit tätige Organisationen. Insgesamt umfasst das Netzwerk derzeit über 70 Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen.

Die BAG hat sich zur Aufgabe gemacht, in der Öffentlichkeit und in der politischen Diskussion für einen diskriminierungsfreien Zugang zum Gesundheitssystem für Menschen ohne Papiere einzutreten.

Die BAG Gesundheit/Illegalität hat ein aktuelles Arbeitspapier veröffentlicht, das einen Überblick über rechtliche Möglichkeiten und regionale Praxis-Ansätze gibt:

BAG_Gesundheit_Illegalität_Arbeitspapier_2017.pdf

 

Folgende Organisationen haben das Arbeitspapier mitgezeichnet:

  • Ärzte der Welt e. V. – Doctors of the World Germany
  • Deutsche AIDS-Hilfe e. V.
  • Deutsches Institut für Menschenrechte
  • Diakonie Deutschland
  • Gesundheit für Geflüchtete, Kampagne von Medibüros/Medinetzen
  • IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e. V., Medizinische Flüchtlingshilfe Oldenburg
  • Jesuiten-Flüchtlingsdienst
  • Deutschland Katholisches Forum Leben in der Illegalität Medibüro Berlin – Netzwerk für das Recht auf Gesundheitsversorgung aller Migrant*innen
  • MediNetz Bremen
  • Medinetz Essen e. V.
  • Medinetz Hannover e. V.
  • Medinetz Hamburg e. V.
  • Medinetz Mainz e. V.
  • Medinetz Marburg e. V.
  • MediNetzBonn e. V.
  • Medinetz Rostock e. V.
  • Medinetz Ulm e. V.
  • Medizinische Flüchtlingshilfe* bzw. das MediNetz Bielefeld

 

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Spenden der Anatomie-Trauerfeier Ulm

Am 15. Februar 2017 fand im Ulmer Münster die diesjährige Anatomie-Trauerfeier statt. 67 Menschen hatten nach ihrem Tod ihre Körper der Universität zur Verfügung gestellt, sodass Medizinstudierende den anatomischen Aufbau des menschlichen Körpers erlernen konnten.

Nach der Trauerfeier wurde eine Kollekte gesammelt, die in diesem Jahr dem Medinetz Ulm zugute kam.

Der Großteil der aktiven Mitglieder des Medinetz Ulm sind Medizinstudierende, die entweder in den letzten Jahren, oder auch in diesem Semester, selbst den Anatomiekurs absolvierten. Wir danken allen Körperspenderinnen und Körperspendern, dafür, dass sie uns mit ihrer Spende helfen, den komplexen Aufbau des menschlichen Körpers zu verstehen.

Außerdem danken wir allen Angehörigen, MitarbeiterInnen, Studierenden und BesucherInnen der Trauerfeier für ihre zahlreichen Spenden, die in unserer Vereinsarbeit nun Menschen zugute kommen werden, die aus verschiedensten Gründen von einer regulären Gesundheitsversorgung in Deutschland ausgeschlossen sind.

Insgesamt wurden im Rahmen der Trauerfeier 1986,27 Euro gespendet.